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Die Corona-Warn-App ist verfügbar

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Corona-Warn-App des Robert-Koch-InstitusAb sofort ist die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts verfügbar.
Sicher nicht das Allheilmittel in der aktuellen Corona-Pandemie, aber ein guter Beitrag diese weiter einzudämmen.
Warum man die App installieren sollte...

 

Nun ist es soweit, gemessen an anderen Projekten mit nur geringster Verzögerung, geht die Corona-Warn-App an den Start. Sie ist ab sofort für iOS und Android in den App Stores verfügbar.

Corona-Warn-App - Robert Koch-Institut für iOS 

Corona-Warn-App für Android

In den letzten Wochen/Tagen wurde bereits viel über die App diskutiert,
was generell natürlich richtig ist. Datenschutzbedenken wurden gewälzt, von Vielen bereits im Voraus die Installation abgelehnt.

Schon ziemlich deutsch. Und vor allem wird mit Hilfe des Smartphones (im Zweifel ja bereits eine Wanze an sich) unter anderem bei Facebook (DAS Vorbild in Sachen Datenschutz ;)) diskutiert...nun gut.

Dabei wurde viel für Transparenz in allen Bereichen getan. Der Quellcode wurde komplett veröffentlicht. Die Mechanismen, mit denen die "Kontaktverfolgung" möglich sein soll, ausführlich erklärt.
Sogar eine Kehrtwende im Aufbau der Technik wurde gemacht, ganz im Sinne eines besseren Datenschutzes (was im übrigen die Datenlage für die Virologen durchaus verschlechtert hat).

Freigabe der Exposure-Notification-API in der Corona-Warn-AppWas macht die Corona-Warn-App eigentlich?


Ganz grob erklärt (Die dazugehörige Informationsseite der Bundesregierung macht das bestimmt noch besser) :

Vor der Nutzung bittet die App um diverse Rechte. Darunter auch um die Aktivierung der in den Betriebssystemen integrierten neuen Exposure Notification API, die überhaupt erst die anonyme Kontaktverfolgung ermöglicht. Der eigentliche Prozess sieht das folgendermaßen aus:

Schritt 1:
Sie registriert anonym die Kontakte zu Personen, die ebenfalls die Corona-Warn-App installiert haben. Das funktioniert betriebssystemübergreifend.

Schritt 2:
Wenn sich jemand auf Corona testen lässt, bzw. Wenn es ein Testergebnis gibt, kann dieses mittels eines TAN-Verfahrens in der App hinterlegt werden.

Schritt 3:
Nun können die anonymen Kontakte informiert werden, dass es einen Kontakt mit einer Person gab, die ggf. Infiziert ist. Unter Zuhilfenahme eines Algorithmus wird das dabei entstandene Risiko eingeschätzt, selbst infiziert wurden zu sein.

Alle Prozesse basieren auf Freiwilligkeit, das alles hilft aber im Zweifelsfall Infektionsketten besser zu erkennen und damit unterbrechen zu können. Und hilft damit allen.

Unsere Meinung: Installiert euch die App.

 

 

 

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