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Google-Studie: Viele Nutzer fallen auf gefälschte Websites rein

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PhishingMan sollte eigentlich meinen, dass ein Phishingmail oder eine Phishingwebseite keine allzugroßen Gefahren mehr darstellen. Die Nutzer sind aufgeklärt und merken rechtzeitig, wenn nicht ihre Bank, sondern ein paar Gauner an ihr Geld wollen. Denkste. Eine aktuelle Google-Studie zeigt das Gegenteil.

 

 

 

Viele Nutzer fallen auf gefälschte Webseiten herein

 

Aktuell hat Google eine Studie veröffentlicht, die unter anderem untersucht hat wie effektiv gefälschte Webseiten Nutzerdaten abgreifen.

Ist man der Meinung, dass nur wenige Nutzer auf solche Seiten hereinfallen, liegt man weit daneben:

 

Im Schnitt geben immerhin 14% der Besucher Ihre Zugangs-, Kreditkarten- oder sonstige Daten auf Phishing-Seiten ein, die die echte Seite teilweise nur laienhaft nachbilden.

Google unterteilt dabei in drei Gruppen von Seiten:

 

1. "Most believable", also sehr gut kopiert

2. "Average", könnte man noch verwechseln

3. "Most obviously scammy", sollte jeder merken, dass die Seite nicht echt ist

 

Während unter 1. sagenhafte 45% der Besucher getäuscht werden können, fallen die Zahlen bei 2. (14%) und 3. (3%) immerhin steil ab.

 

Einen schönen Artikel dazu hat Google im Online-Security-Blog veröffentlicht.

 

Was macht der Phisher mit den erbeuteten Daten?

 

Gut dargestellt sind in den Studienergebnissen auch die Methoden, wie genau die Phisher mit den erbeuteten Zugangsdaten dann auf Raubzug gehen.

Das perfide: Gehackte Emailkonten werden gerne genutzt, um weitere Phishing-Mails zu versenden. Diese dann an Kontakte der abgephishten Person. Da die Mails dann aus vermeintlich vertrauenswürdigen Quellen stammen, sind diese Phishingversuche noch erfolgreicher...

 

 

 

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