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Grundlagen: Wie schütze ich meinen PC gegen Schadsoftware

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Wer im Internet unterwegs ist, ist tagtäglich den Gefahren ausgesetzt, die Computerviren oder Schadsoftware mit sich bringen. Noch immer surfen viele Menschen ohne Antiviren-Software oder gar einer Firewall, die die meisten Angriffe abwehren können. Warum Sie beides auf jeden Fall benötigen und das Prinzip dieser Programme erläutern wir hier.

 

 

Im Internet lauern zahlreiche Gefahren, vor denen sich Anwender schützen müssen. Dazu zählen Spyware, mit der Unbefugte den Computer ausspähen können, Viren, die das System oder einzelne Programme beeinträchtigen oder lahmlegen oder Betrüger, die versuchen, Passwörter zu stehlen oder Rechner zu hacken. Vor kurzem wurden besonders Fälle von Hackern bekannt, die in die Mail-Server großer Unternehmen eindrangen und dort in E-Mail-Accounts einbrachen. Auch bei diesen Rechnern erleichterte eine Sicherheitslücke das Eindringen. Um sich wirkungsvoll zu schützen, sollte jeder Rechner mit Internetzugang mindestens eine Firewall besitzen und zusätzlich durch eine Antiviren-Software gesichert werden.

Die bekanntesten Antiviren-Softwares für den Desktop sind zum Beispiel:

G Data Internet Security 2015
Kaspersky Internet Security 2014
Bitdefender Internet Security
Avira Internet Security 2014
F-Secure Internet Security 2014
Norton Internet Security 2014

Wie funktionieren Virenschutz und Firewall?

Was tun diese Programme und weshalb bieten sie einen wirkungsvollen Schutz. Was muss bei der Installation beachtet werden? Die Namen Virenschutz und Firewall sagen schon etwas aus. Eine Antiviren-Software erkennt Viren, die sich beim Besuch und auf Websites selbst installieren oder im Anhang von E-Mails verschickt werden, damit der ahnungslose Nutzer sie öffnet.

Dann meldet die Antiviren-Software den Schädling und beseitigt die Datei. Effektive Programme schützen nicht nur vor Viren, sondern vor Schad-Software jeder Art. Dazu gehören auch Spyware, Computerwürmer, Trojaner, Phishing- und Pharming-Software. Die Virenschutz-Software überwacht die Vorgänge auf dem Computer und registriert, welche Programme auf Daten zugreifen. Außerdem durchsucht sie in regelmäßigen Abständen die Datenträger nach schädlichen Programmen.

Regelmäßige Updates garantieren Sicherheit.

Aus einer Datenbank des Herstellers hat sie genaue Informationen über die Merkmale und Eigenschaften bekannter Schad-Software. Durch regelmäßige Updates werden diese aktualisiert. Das reicht aus, um zu erkennen, ob ein Datenzugriff von einer Schad-Software erfolgt oder welche Dateien Merkmale einer Schad-Software aufweisen. Es ist wichtig, der Virenschutz-Software zu erlauben, regelmäßige Updates automatisch durchzuführen. So bleiben die Informationen der Software aktuell, denn neue Schad-Software taucht in regelmäßigen Abständen (manchmal im Stundentakt) auf. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik informiert und warnt Bürger schnell und kompetent vor Sicherheitslücken in Computeranwendungen.

Eine Firewall ist meist fester Bestandteil des Betriebssystems oder einer Hardware über die Datenpakete empfangen oder verschickt werden. Sie kontrolliert anhand der Zugriffsdaten, ob Anfrage, Adressen und Datenpakete übereinstimmen und entscheidet, welche Daten passieren dürfen und welche nicht. So verhindert sie unbefugte Zugriffe durch Dritte, die über einen offenen Port versuchen, in den Computer des Anwenders einzudringen, um zum Beispiel Daten auszuspähen oder unerwünschte Programme zu installieren. Eine Firewall registriert auch, welche Programme auf das Internet zugreifen. Geschieht das ohne erkennbaren Anlass, blockt die Firewall den Zugriff ab. In den oben genannten Security Suiten ist meist eine zusätzliche Firewall enthalten, die aber nicht unbedingt benötigt wird. So reicht nach Meinung der Experten z.B. unter Windows die windowseigene Firewall aus. Nur eben aktiviert muss sie sein!

Was ist mit mobilen Endgeräten?

Gelten diese Sicherheitsregeln auch für mobile Endgeräte und Tabletts? Teilweise. Hier geht die größte Gefahr nicht von Viren aus, sondern von Trojanern, die der Anwender in Form von Apps selbst auf seinem Computer installiert. Daher sollten Benutzer von mobilen Endgeräten besonders darauf achten, keine Apps aus unsicheren Quellen zu installieren oder Dateianhänge von E-Mails unbekannter Absender zu öffnen. Es gibt Apps, die prüfen, welche Prozesse andere Apps ausführen. Eine eigene Virenschutz-Software ist für mobile Endgeräte nicht unbedingt erforderlich, da jede App als separater Prozess ausgeführt wird und deshalb nicht in andere Programme eingreifen kann.

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Programmen sowie aktuelle Tests und Testsieger zum Thema Virenscan, Internetsicherheit und Antivirus finden Sie zum Beispiel unter www.netzsieger.de. Auch zum Thema Smartphonesicherheit erhalten Sie hier einen ausführlichen Testbericht.


 

 

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